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Naturnaher Begegnungsort für alle
FlurNatur Projekt der Fachklinik Haus Immanuel eingeweiht

Freuen sich über das gelungene Projekt (v.l.): Försterin Lea Steigenberger, Forstingenieur Johannes Wurster, Martin Montowski, Geschäftsführer Haus Immanuel, Martin Bernreuther, Erster Bürgermeister Marktgemeinde Thurnau, Susanne Geber, Projektbeauftragte „FlurNatur“ im ALE, Regierungsvizepräsident Thomas Engel, ALE-Chef Lothar Winkler, Thomas Münch, Gebäudemanager Haus Immanuel, Gotthard Lehner, ehemaliger Klinikleiter Haus Immanuel, Andrea Wachtel, Standortleitung Haus Immanuel.Zoombild vorhanden

Stefanie Krapp, ALE Oberfranken

(12.08.2026) Thurnau, Lkr. Kulmbach – Mit einem kleinen Festakt wurde Ende Juli ein vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberfranken gefördertes FlurNatur Projekt im Thurnauer Ortsteil Hutschdorf eingeweiht.

Haus Immanuel des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbands (DGD), entstand aus einer geschädigten Waldfläche ein naturnaher Begegnungs- und Bildungsort mit einer 4.500 Quadratmeter großen Streuobstwiese, einem Lehrpfad, Hochbeeten sowie verschiedenen Feucht- und Trockenlebensräumen. Das Projekt verbindet Natur- und Artenschutz mit Umweltbildung und schafft einen nachhaltigen Mehrwert für die Region. FlurNatur ist ein Förderprogramm der Ländlichen Entwicklung in Bayern. Ziel sind Stärkung der biologischen Vielfalt, Ressourcenschutz und Klimafestigkeit.

Ein Ort der Ruhe und Begegnung entstand in Hutschdorf.Zoombild vorhanden

Stefanie Krapp, ALE Oberfranken

Das Gelände oberhalb der Fachklinik soll sowohl von interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Touristen, aber auch Schulklassen und Kindergartengruppen aus der Region genutzt werden sowie von Patientinnen der Klinik, die das Gelände im Rahmen ihrer Therapie nutzen können. Für die Frauen sei das Gelände „ein Ort der Ruhe, an dem sie neue Perspektiven entwickeln und die heilsame Wirkung der Natur erleben können“, betonte Andrea Wachtel, Standortleitung im Haus Immanuel, in ihrer Begrüßungsrede. Ermöglicht wurde die Umsetzung durch die finanzielle Unterstützung von ALE und Oberfrankenstiftung.
Mit einem Barfußpfad werden die Sinne geweckt.Zoombild vorhanden

Stefanie Geßler, ALE Oberfranken

Nach den Grußworten des Regierungsvizepräsidenten von Oberfranken, Thomas Engel, und dem Bürgermeister der Marktgemeinde Thurnau, Martin Bernreuther, erklärte Lothar Winkler, Leiter des ALE, in seiner Ansprache: „Als staatliche Institution übernehmen wir Verantwortung für die Region. Dieses Projekt verbindet ökologische Nachhaltigkeit mit sozialem Engagement und schafft einen langfristigen Mehrwert für viele Menschen. Wir freuen uns, einen Beitrag dazu leisten zu können.“ Er dankte außerdem allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz. 50.000 Euro an Fördergeldern flossen seitens des ALE Oberfranken im Rahmen des Programms FlurNatur.

Der ehemalige Klinikleiter Gotthard Lehner, der das Projekt ins Leben gerufen und die Fördermittel akquiriert hatte, zeigte sich beeindruckt und zufrieden: „Gemeinsam ist es gelungen, aus einer Vision einen lebendigen Ort zu schaffen, der Natur, Gesundheit und Gemeinschaft verbindet“ stellte er in seiner Rede zufrieden fest.
Einen Einblick in die Entstehung der Streuobstwiese, des Lehrpfads und der Anlage verschiedener Lebensräume zeigt ein Kurzfilm des ALE Oberfranken unter:

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Auf Infotafeln wird die heimische Natur nähergebracht.

Stefanie Geßler, ALE Oberfranken

Man findet vor Ort eine gute Mischung aus Erholung und Wissensvermittlung

Stefanie Geßler, ALE Oberfranken

Die große Streuobstwiese ist das Herzstück des neu angelegten Geländes

Stefanie Geßler, ALE Oberfranken